Microsoft 365 Copilot im Unternehmen einführen und sicher nutzen

Beratung, Integration und Training für den wirksamen Einsatz von KI

Microsoft 365 Copilot eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Informationen schneller zu verarbeiten, Inhalte vorzubereiten und tägliche Aufgaben effizienter zu gestalten.

Der Nutzen entsteht jedoch nicht allein durch die Bereitstellung einer Lizenz. Damit Microsoft 365 Copilot im Unternehmen wirksam und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, müssen Prozesse, Daten, Berechtigungen, Verantwortlichkeiten und Anwendungsfälle zusammenpassen.

TopQM-Systems unterstützt Unternehmen bei der strukturierten Einführung und Nutzung von Microsoft 365 Copilot – von der Analyse der Ausgangssituation über geeignete Anwendungsfälle und Governance-Regeln bis zur Einbindung der Mitarbeiter.

Unser Fokus liegt auf einer praxisnahen Integration in bestehende Unternehmensprozesse und Managementsysteme.

  • geeignete Anwendungsfälle identifizieren
  • Prozesse und Informationsstrukturen vorbereiten
  • Rollen und Verantwortlichkeiten definieren
  • Datenzugriffe und Berechtigungen berücksichtigen
  • verbindliche Regeln für die KI-Nutzung entwickeln
  • Mitarbeiter trainieren und sicher einbinden
  • Copilot in bestehende Managementsysteme integrieren

Was ist Microsoft 365 Copilot?

Microsoft 365 Copilot ist ein KI-gestütztes Werkzeug für berufliche Aufgaben. Nutzer formulieren eine Anweisung beziehungsweise einen Prompt und erhalten KI-generierte Antworten oder Inhalte.

Je nach Lizenz, Konfiguration, Anwendung und Berechtigung kann Copilot mit Informationen aus dem Internet sowie mit Arbeitsinhalten arbeiten, auf die der jeweilige Nutzer zugreifen darf.

Microsoft 365 Copilot kann in verschiedene Microsoft-365-Anwendungen und Arbeitsabläufe eingebunden werden. Dazu gehören beispielsweise Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Teams und die zentrale Copilot-Umgebung.

Mögliche Anwendungen sind:

  • Informationen zusammenfassen
  • Entwürfe vorbereiten
  • Inhalte strukturieren
  • Texte überarbeiten
  • Besprechungsinhalte auswerten
  • Aufgaben und nächste Schritte ableiten
  • vorhandene Informationen schneller auffinden
  • Daten und Zusammenhänge analysieren
  • Präsentationen und Dokumente vorbereiten

Welche Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt unter anderem von der verwendeten Microsoft-365- und Copilot-Lizenz, der technischen Konfiguration und den freigegebenen Anwendungen ab.

Microsoft 365 Copilot ist mehr als ein KI-Textwerkzeug

Microsoft 365 Copilot sollte nicht nur als Werkzeug zur Texterstellung betrachtet werden.

Sein Mehrwert liegt insbesondere in der Verbindung von KI mit bestehenden Arbeitsabläufen und – abhängig von Berechtigungen, Lizenz und Konfiguration – mit Informationen aus der Microsoft-365-Umgebung.

Dadurch können Mitarbeiter bei wiederkehrenden oder informationsintensiven Aufgaben unterstützt werden.

Entscheidend ist jedoch die Qualität der zugrunde liegenden Informationen. Unstrukturierte Daten, veraltete Dokumente oder zu weit gefasste Zugriffsrechte können die Qualität und Sicherheit der Ergebnisse beeinträchtigen.

Vor der Einführung sollten Unternehmen daher klären:

  • Wo liegen relevante Informationen?
  • Welche Inhalte sind aktuell und freigegeben?
  • Wer darf auf welche Daten zugreifen?
  • Welche Dokumente sind möglicherweise zu breit freigegeben?
  • Für welche Aufgaben bietet Copilot einen konkreten Nutzen?
  • Welche Informationen dürfen mit KI verarbeitet werden?
  • Wie werden KI-generierte Ergebnisse geprüft?
  • Wer trägt die Verantwortung für Freigaben und Entscheidungen?

Microsoft 365 Copilot in der Praxis

Copilot in Word

In Word kann Copilot abhängig von Lizenz und Konfiguration beispielsweise dabei unterstützen:

  • erste Textentwürfe zu erstellen
  • bestehende Inhalte zusammenzufassen
  • Texte umzustrukturieren
  • Formulierungen zu überarbeiten
  • umfangreiche Dokumente schneller zu erfassen
  • Inhalte auf unterschiedliche Zielgruppen anzupassen

Die fachliche Prüfung und Freigabe der Inhalte bleibt Aufgabe des verantwortlichen Mitarbeiters.

Copilot in Excel

In Excel kann Copilot bei der Arbeit mit Daten und Tabellen unterstützen, zum Beispiel durch:

  • Analyse vorhandener Daten
  • Erkennen von Mustern und Zusammenhängen
  • Erläuterung von Formeln oder Datenstrukturen
  • Unterstützung bei Auswertungen
  • Vorbereitung von Visualisierungen
  • Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse

Voraussetzung sind eine geeignete Datenqualität, eine verständliche Tabellenstruktur und die Verfügbarkeit der jeweiligen Funktionen.

Copilot in PowerPoint

In PowerPoint kann Copilot bei der Vorbereitung und Überarbeitung von Präsentationen unterstützen, beispielsweise durch:

  • Erstellung erster Präsentationsentwürfe
  • Strukturierung von Inhalten
  • Zusammenfassung umfangreicher Informationen
  • Überarbeitung bestehender Folien
  • Anpassung von Texten und Gliederungen
  • Vorbereitung zielgruppengerechter Präsentationen

Gestaltung, fachliche Richtigkeit und Freigabe sollten weiterhin durch den verantwortlichen Nutzer geprüft werden.

Copilot in Outlook

In Outlook kann Copilot abhängig von der verfügbaren Funktionalität beispielsweise unterstützen bei:

  • Zusammenfassung längerer E-Mail-Verläufe
  • Vorbereitung von Antwortentwürfen
  • Strukturierung komplexer Informationen
  • Erkennung offener Fragen und Aufgaben
  • Anpassung von Tonalität und Umfang

Gerade bei vertraulichen oder rechtlich relevanten Inhalten ist eine sorgfältige Prüfung vor dem Versand erforderlich.

Copilot in Microsoft Teams

In Teams kann Copilot beispielsweise dabei unterstützen:

  • Besprechungsinhalte zusammenzufassen
  • wichtige Diskussionspunkte zu strukturieren
  • Aufgaben und nächste Schritte zu identifizieren
  • Entscheidungen und offene Fragen aufzubereiten
  • Informationen aus längeren Gesprächsverläufen schneller zu erfassen

Die Verfügbarkeit einzelner Funktionen kann von Lizenzierung, Konfiguration sowie Aufzeichnungs- und Transkriptionseinstellungen abhängen.

Microsoft 365 Copilot Chat

Microsoft 365 Copilot Chat bietet eine zentrale KI-gestützte Chatumgebung für berufliche Aufgaben. Nutzer können dort beispielsweise:

  • Informationen recherchieren
  • Inhalte zusammenfassen
  • Ideen strukturieren
  • Entwürfe erstellen
  • Fragen zu bereitgestellten Informationen formulieren
  • Aufgaben vorbereiten

Microsoft unterscheidet verschiedene Copilot-Angebote und Lizenzmodelle. Der konkrete Zugriff auf Unternehmensinhalte und die Integration in Microsoft-365-Anwendungen hängen von der jeweiligen Lizenz und Konfiguration ab.

Deshalb sollte vor der Einführung geprüft werden, welche Copilot-Variante die fachlichen und technischen Anforderungen des Unternehmens erfüllt.

Microsoft 365 Copilot sicher im Unternehmen einführen

Berechtigungen und Informationszugriffe überprüfen

Microsoft 365 Copilot arbeitet innerhalb der vorhandenen Microsoft-365-Berechtigungen. Nutzer erhalten grundsätzlich nur Inhalte, auf die sie auch ohne Copilot zugreifen dürfen.

Das bedeutet jedoch auch: Bereits zu weit gefasste Berechtigungen können durch die Nutzung von Copilot schneller sichtbar und relevanter werden.

Vor dem Rollout sollten Unternehmen daher insbesondere prüfen:

  • SharePoint-Berechtigungen
  • Team- und Gruppenmitgliedschaften
  • Freigaben in OneDrive
  • öffentlich oder breit zugängliche Bereiche
  • sensible und vertrauliche Dokumente
  • veraltete Berechtigungen ehemaliger Rollen oder Projekte
  • Verantwortlichkeiten für Daten und Inhalte

Eine strukturierte Berechtigungs- und Informationsarchitektur ist eine wesentliche Voraussetzung für den sicheren Einsatz.

Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass Copilot bestehende Zugriffsrechte berücksichtigt und übermäßig freigegebene Inhalte ein Risiko darstellen können. Microsoft-Dokumentation zu Sicherheit und Berechtigungen

Datenqualität und Dokumentenstruktur verbessern

Copilot kann nur auf Grundlage der verfügbaren und zugänglichen Informationen arbeiten. Sind Dokumente veraltet, mehrfach vorhanden oder widersprüchlich, kann sich dies auf die Qualität der Ergebnisse auswirken.

Vor der Einführung ist daher eine Bestandsaufnahme sinnvoll:

  • Welche Informationen sind aktuell?
  • Welche Version eines Dokuments ist gültig?
  • Wo bestehen Dubletten?
  • Welche Inhalte müssen archiviert werden?
  • Welche Metadaten und Benennungen werden benötigt?
  • Wie werden Dokumente zukünftig geprüft und freigegeben?
  • Welche Informationen sollen von Copilot leichter auffindbar sein?

TopQM-Systems verbindet die Copilot-Einführung deshalb mit der Optimierung von Prozessen, Dokumentenlenkung und Managementsystemstrukturen.

Regeln für den Einsatz von KI definieren

Unternehmen benötigen klare und verständliche Regeln für die Nutzung von Microsoft 365 Copilot.

Diese sollten unter anderem festlegen:

  • für welche Tätigkeiten Copilot verwendet werden darf
  • welche Informationen nicht eingegeben oder verarbeitet werden sollen
  • wie mit vertraulichen Daten umzugehen ist
  • wie KI-generierte Inhalte geprüft werden
  • wer die fachliche Verantwortung trägt
  • wann eine menschliche Freigabe erforderlich ist
  • wie Fehler oder kritische Ergebnisse gemeldet werden
  • welche Dokumentations- oder Nachweispflichten gelten
  • wie Mitarbeiter für den sicheren Einsatz qualifiziert werden

Die Regeln sollten zur Organisation, zu den eingesetzten Managementsystemen und zu den tatsächlichen Anwendungsfällen passen.

KI-generierte Ergebnisse fachlich prüfen

Microsoft 365 Copilot kann Inhalte vorbereiten und Informationen zusammenfassen. KI-generierte Ergebnisse können jedoch unvollständig, ungenau oder missverständlich sein.

Deshalb gilt:

  • Ergebnisse müssen fachlich geprüft werden.
  • Kritische Aussagen müssen anhand verlässlicher Quellen verifiziert werden.
  • Entscheidungen dürfen nicht ungeprüft auf KI-Ausgaben gestützt werden.
  • Verantwortlichkeiten dürfen nicht auf das KI-System übertragen werden.
  • Freigabepflichtige Dokumente müssen weiterhin regulär geprüft und freigegeben werden.

Copilot ist ein unterstützendes Werkzeug. Die Verantwortung für Inhalte, Entscheidungen und Freigaben bleibt beim Unternehmen und den zuständigen Mitarbeitern.

Microsoft 365 Copilot im Managementsystem

Microsoft 365 Copilot kann auch bei Tätigkeiten innerhalb eines Qualitätsmanagementsystems oder integrierten Managementsystems unterstützen.

Mögliche Anwendungsfälle sind:

  • Zusammenfassung umfangreicher Prozessdokumentationen
  • Vorbereitung erster Entwürfe für Prozessbeschreibungen
  • Strukturierung von Besprechungsnotizen
  • Vorbereitung von Managementbewertungen
  • Zusammenfassung von Auditinformationen
  • Aufbereitung von Maßnahmenständen
  • Erstellung erster Trainingsunterlagen
  • Unterstützung bei interner Kommunikation
  • Analyse und Strukturierung vorhandener Informationen
  • Vorbereitung von Berichten und Präsentationen

Dabei ist besonders wichtig, dass gelenkte Dokumente nicht ungeprüft durch KI verändert werden. Prüf-, Freigabe- und Versionierungsprozesse müssen weiterhin eingehalten werden.

Mögliche Managementsysteme

Microsoft 365 Copilot kann abhängig vom Anwendungsfall in Prozesse folgender Managementsysteme eingebunden werden:

  • ISO 9001 – Qualitätsmanagement
  • ISO 14001 – Umweltmanagement
  • ISO 45001 – Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • ISO 50001 – Energiemanagement
  • ISO/IEC 27001 – Informationssicherheitsmanagement
  • IATF 16949 – Automotive-Qualitätsmanagement
  • integrierte Managementsysteme
  • weitere kunden- und branchenspezifische Systeme

Mehr über die digitale Abbildung von Prozessen, Dokumenten und Managementsystemen erfahren Sie auf unserer Seite Managementsysteme mit Microsoft 365 und SharePoint digitalisieren.

Unsere Microsoft 365 Copilot Beratung

TopQM-Systems unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung, Einführung und wirksamen Nutzung von Microsoft 365 Copilot.

1. Ausgangssituation analysieren

Gemeinsam klären wir:

  • Welche Microsoft-365-Anwendungen werden bereits genutzt?
  • Welche Copilot-Lizenzen und Funktionen stehen zur Verfügung?
  • Welche Prozesse sollen unterstützt werden?
  • Welche Informationsquellen sind relevant?
  • Wie sind Berechtigungen und Verantwortlichkeiten organisiert?
  • Welche Managementsystem- und Compliance-Anforderungen bestehen?
  • Welche Erwartungen haben Führungskräfte und Mitarbeiter?

2. Geeignete Anwendungsfälle identifizieren

Nicht jede Aufgabe eignet sich gleichermaßen für den Einsatz von Copilot.

Wir bewerten mögliche Anwendungsfälle unter anderem anhand folgender Fragen:

  • Welcher konkrete Nutzen wird erwartet?
  • Wie häufig tritt die Aufgabe auf?
  • Welche Informationen werden benötigt?
  • Wie sensibel sind die verwendeten Daten?
  • Wie hoch ist der notwendige Prüfaufwand?
  • Welche Risiken bestehen?
  • Wie lässt sich der Erfolg bewerten?

Das Ergebnis ist eine priorisierte Auswahl sinnvoller und umsetzbarer Anwendungsfälle.

3. Copilot Readiness bewerten

Vor der Einführung prüfen wir gemeinsam die organisatorische und prozessuale Ausgangslage.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Daten- und Dokumentenstruktur
  • SharePoint- und OneDrive-Ablagen
  • Rollen und Berechtigungen
  • Dokumentenlenkung
  • Informationsqualität
  • Verantwortlichkeiten
  • Datenschutz- und Informationssicherheitsanforderungen
  • vorhandene KI-Regelungen
  • Trainingsbedarf
  • geeignete Pilotbereiche

Technische Detailprüfungen werden mit der internen IT oder dem zuständigen Microsoft-365-Dienstleister abgestimmt.

4. Governance und Nutzungsregeln entwickeln

TopQM-Systems unterstützt Sie bei der Entwicklung eines praxisnahen Rahmens für den Copilot-Einsatz.

Dieser kann beispielsweise umfassen:

  • KI-Richtlinie
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
  • freigegebene Anwendungsfälle
  • Umgang mit vertraulichen Informationen
  • Prüf- und Freigaberegeln
  • Dokumentationsanforderungen
  • Eskalationswege
  • Umgang mit fehlerhaften Ergebnissen
  • regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung

5. Pilotierung begleiten

Ein kontrollierter Pilotbereich ermöglicht es, erste Erfahrungen zu sammeln und Regeln sowie Anwendungsfälle zu überprüfen.

Mögliche Schritte sind:

  1. Pilotbereich auswählen
  2. Ziele und Anwendungsfälle definieren
  3. Teilnehmer und Verantwortliche festlegen
  4. Mitarbeiter trainieren
  5. Nutzung begleiten
  6. Erfahrungen und Risiken bewerten
  7. Regeln und Vorgehensweisen anpassen
  8. Entscheidung über den weiteren Rollout treffen

6. Mitarbeiter trainieren

Der erfolgreiche Einsatz von Microsoft 365 Copilot hängt wesentlich davon ab, wie sicher und zielgerichtet Mitarbeiter das Werkzeug nutzen.

Unsere Trainings können unter anderem folgende Themen behandeln:

  • Grundlagen und Funktionsweise
  • Einsatzmöglichkeiten in Microsoft 365
  • verständliche und zielgerichtete Prompts
  • Überprüfung KI-generierter Ergebnisse
  • Datenschutz und Informationssicherheit
  • Umgang mit vertraulichen Informationen
  • unternehmensinterne Regeln
  • praktische Anwendungsfälle
  • Einsatz im Qualitätsmanagement und IMS

Die Inhalte werden an Zielgruppe, Vorkenntnisse und freigegebene Anwendungsfälle angepasst.

7. Rollout und Weiterentwicklung unterstützen

Nach der Pilotphase unterstützt TopQM-Systems bei der strukturierten Ausweitung auf weitere Mitarbeiter, Abteilungen oder Standorte.

Dabei betrachten wir:

  • Erfahrungen aus der Pilotphase
  • zusätzliche Anwendungsfälle
  • Trainingsbedarf
  • Verantwortlichkeiten
  • interne Kommunikation
  • Akzeptanz der Mitarbeiter
  • Wirksamkeit und Nutzen
  • neue Risiken
  • Anpassung der Governance-Regeln
  • kontinuierliche Verbesserung

Datenschutz, Informationssicherheit und Microsoft 365 Copilot

Microsoft beschreibt für Microsoft 365 Copilot verschiedene Datenschutz- und Sicherheitsmechanismen. Copilot berücksichtigt demnach die im Microsoft-365-Mandanten vorhandenen Berechtigungen. Prompts, Antworten und über Microsoft Graph abgerufene Daten werden laut Microsoft nicht zum Training der zugrunde liegenden Basismodelle verwendet. Microsoft-Dokumentation zu Datenschutz und Sicherheit

Für Unternehmen bleibt es dennoch notwendig, die eigene Ausgangslage zu prüfen. Dazu gehören insbesondere:

  • bestehende Zugriffsberechtigungen
  • Datenschutzanforderungen
  • Informationsklassifizierung
  • Aufbewahrungsregeln
  • vertrauliche Daten
  • Freigaben in SharePoint und OneDrive
  • Protokollierung und Nachvollziehbarkeit
  • Nutzung externer Inhalte und Websuche
  • eingesetzte Erweiterungen oder Agents
  • interne Richtlinien

Die konkrete rechtliche, technische und datenschutzrechtliche Bewertung muss anhand der jeweiligen Organisation, Konfiguration und Nutzung erfolgen. TopQM-Systems leistet keine Rechtsberatung, unterstützt aber bei der strukturierten Einbindung der Anforderungen in Prozesse und Managementsysteme.

Technische und lizenzbezogene Voraussetzungen

Nicht alle Microsoft-365-Abonnements enthalten automatisch sämtliche Copilot-Funktionen.

Je nach gewünschtem Einsatz können erforderlich sein:

  • ein geeigneter Microsoft-365-Basisplan
  • eine passende Microsoft-365-Copilot-Lizenz
  • Microsoft-Entra-ID-Konten
  • unterstützte Microsoft-365-Anwendungen
  • geeignete Exchange-, OneDrive- und SharePoint-Strukturen
  • passende Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen
  • konfigurierte Berechtigungen
  • erforderliche Netzwerk- und App-Voraussetzungen

Die konkrete Verfügbarkeit einzelner Funktionen kann sich durch Microsoft-Updates, Lizenzänderungen und den schrittweisen Rollout neuer Funktionen verändern. Deshalb werden die technischen Voraussetzungen für jedes Projekt aktuell geprüft.

Weitere Informationen bietet Microsoft in der Übersicht der Lizenzoptionen und den technischen Mindestanforderungen.

Ihre Vorteile mit TopQM-Systems

  • Verbindung von KI, Digitalisierung und Managementsystem-Know-how
  • praxisnahe Einführung statt unkoordinierter Einzellösungen
  • klare Anwendungsfälle mit nachvollziehbarem Nutzen
  • Berücksichtigung von Prozessen, Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Einbindung von Datenschutz und Informationssicherheit
  • Unterstützung bei Governance und internen Regelungen
  • praxisnahe Trainings für Mitarbeiter
  • Integration in Qualitätsmanagement und IMS
  • Begleitung von der Analyse bis zum Rollout
  • Unterstützung für KMU und internationale Unternehmensstrukturen

TopQM-Systems betrachtet Microsoft 365 Copilot nicht isoliert als Software. Wir verbinden die Einführung mit Ihren Prozessen, vorhandenen Managementsystemen und den tatsächlichen Anforderungen der Mitarbeiter.

Für welche Unternehmen ist eine Copilot-Beratung sinnvoll?

Eine strukturierte Microsoft 365 Copilot Beratung ist insbesondere sinnvoll, wenn Sie:

  • Microsoft 365 Copilot erstmalig einführen möchten,
  • bereits Lizenzen besitzen, aber noch keine klare Nutzungsstrategie haben,
  • geeignete Anwendungsfälle identifizieren möchten,
  • Datenschutz- und Informationssicherheitsfragen klären müssen,
  • bestehende SharePoint-Berechtigungen überprüfen möchten,
  • einheitliche Regeln für die KI-Nutzung benötigen,
  • Mitarbeiter zielgerichtet trainieren möchten,
  • Copilot in Qualitätsmanagement oder IMS integrieren wollen,
  • einen Pilotbereich aufbauen möchten,
  • oder den Nutzen bestehender Copilot-Anwendungen bewerten wollen.

Häufige Fragen zu Microsoft 365 Copilot

Ist Microsoft 365 Copilot dasselbe wie ChatGPT?

Nein. Beide Systeme nutzen generative KI, sind aber unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Funktionen, Datenquellen, Vertragsbedingungen und Integrationen. Microsoft 365 Copilot ist auf berufliche Aufgaben und die Microsoft-365-Umgebung ausgerichtet.

Kann Copilot auf alle Unternehmensdaten zugreifen?

Copilot arbeitet grundsätzlich innerhalb der Zugriffsrechte des jeweiligen Nutzers. Es verschafft dem Nutzer nicht automatisch neue Berechtigungen. Zu weit gefasste oder fehlerhaft konfigurierte Zugriffe können jedoch dazu führen, dass Informationen leichter gefunden werden. Deshalb sollten Berechtigungen vor der Einführung überprüft werden.

Werden Unternehmensdaten für das Training der KI-Modelle verwendet?

Microsoft erklärt, dass Prompts, Antworten und über Microsoft Graph abgerufene Daten bei Microsoft 365 Copilot nicht zum Training der zugrunde liegenden Basismodelle verwendet werden. Die konkreten Bedingungen und die jeweilige Konfiguration sollten dennoch anhand der aktuellen Microsoft-Dokumentation und Verträge geprüft werden.

Benötigt jeder Mitarbeiter eine Copilot-Lizenz?

Die erforderliche Lizenzierung hängt von der gewünschten Copilot-Variante, den eingesetzten Funktionen und dem vorhandenen Microsoft-365-Plan ab. Nicht jeder Nutzer benötigt zwingend denselben Funktionsumfang. Vor dem Rollout sollte festgelegt werden, welche Nutzergruppen welche Funktionen benötigen.

Ist Microsoft 365 Copilot automatisch datenschutzkonform?

Nein. Eine Software oder Lizenz allein gewährleistet keine vollständige Datenschutzkonformität. Entscheidend sind unter anderem Konfiguration, Berechtigungen, Datenarten, Nutzung, interne Regeln und die rechtlichen Anforderungen des Unternehmens.

Können mit Copilot gelenkte Dokumente erstellt werden?

Copilot kann bei der Vorbereitung von Entwürfen unterstützen. Ein KI-generierter Entwurf ist jedoch nicht automatisch ein freigegebenes oder gelenktes Dokument. Die definierten Prüf-, Freigabe- und Versionierungsprozesse des Managementsystems müssen weiterhin eingehalten werden.

Kann Copilot in einem ISO-9001-Managementsystem eingesetzt werden?

Ja. Copilot kann Mitarbeiter beispielsweise bei der Strukturierung und Zusammenfassung von Informationen unterstützen. Verantwortlichkeiten, Dokumentenlenkung, Kompetenzanforderungen, Informationssicherheit und die Prüfung der Ergebnisse müssen dabei geregelt bleiben.

Ist ein Pilotprojekt vor dem vollständigen Rollout sinnvoll?

Ja. Ein Pilotprojekt ermöglicht es, geeignete Anwendungsfälle, Regeln, Trainings und Risiken zunächst in einem begrenzten Bereich zu überprüfen. Die gewonnenen Erkenntnisse können anschließend in den weiteren Rollout einfließen.

Microsoft 365 Copilot strukturiert einführen

Sie möchten Microsoft 365 Copilot in Ihrem Unternehmen einführen, vorhandene Anwendungen besser nutzen oder verbindliche Regeln für den sicheren KI-Einsatz entwickeln?

TopQM-Systems unterstützt Sie bei:

  • Analyse und Copilot Readiness
  • Auswahl geeigneter Anwendungsfälle
  • Prozessintegration
  • Governance und Nutzungsregeln
  • Pilotierung
  • Mitarbeitertraining
  • Integration in Qualitätsmanagement und IMS
  • Rollout und Weiterentwicklung

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